Die beiden Türme der Münchner Frauenkirche sind blau und rot angestrahlt.
Lade Bild...
Das Erzbistum will Klimaschutzmaßnahmen künftig noch systematischer umsetzen.

Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für das Erzbischöfliche Ordinariat

Um treibhausgasneutral zu werden, werden für das Erzbischöfliche Ordinariat der Erzdiözese München und Freising ein integriertes Klimaschutzkonzept und ein konkreter Maßnahmenkatalog erstellt.

Die Erzdiözese München und Freising erhält für ihr Projekt „KSI: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für das Erzbischöfliche Ordinariat der Erzdiözese München und Freising“ eine Zuwendung aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Gefördert werden 1,5 Projektstellen, die durch zwei Klimaschutzmanagerinnen wahrgenommen werden, sowie die Unterstützung bei festgelegten Aufgabenpaketen durch einen externen Dienstleister. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre.

Projektleiter Matthias Rößner von der Stabsstelle Fachmanagementsysteme im Ressort Bauwesen und Kunst, erklärt zu dem Vorhaben: „Die Erzdiözese hat sich bereits 2015 ganz im Geist der Enzyklika 'Laudato Si'' zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen – religiös: von Gottes Schöpfung – selbst verpflichtet. Diese Selbstverpflichtung möchten wir mithilfe des Klimaschutzkonzepts speziell im Hinblick auf die anvisierte Klimaneutralität der Erzdiözese weiter konkretisieren und noch strukturierter verfolgen. Mit diesem Projekt schaffen wir die Daten- und Entscheidungsgrundlage, auf die wir mit Maßnahmen aufsetzen werden, die die bisherigen unstrukturierten Einzelmaßnahmen durch ein Gesamtkonzept ersetzen werden."

Um kongruent zu den Klimaschutzzielen des Bundes und des Landes Bayern treibhausgasneutral zu werden, werden für das Erzbischöfliche Ordinariat der Erzdiözese München und Freising ein integriertes Klimaschutzkonzept und ein konkreter Maßnahmenkatalog erstellt. So sollen ungenutzte Potentiale nun mit Hilfe des Klimaschutzkonzepts und der Einrichtung eines Klimaschutzmanagements erschlossen werden, um einen signifikanten Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten. Dadurch sollen hohe Einsparungen beim Energieeinsatz sowie bei den direkten und indirekten THG-Emissionen erzielt werden, inklusive des finanziellen Einspareffekts.

Das integrierte Klimaschutzkonzept umfasst alle klimarelevanten Handlungsfelder des EOM und adressiert die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten als Verbraucher, Vorbild, Anbieter und Schöpfungsbewahrungs-Motivierender. Die zu untersuchenden Gebäude sind die des EOM und der EFK sowie alle dazu gehörenden Einrichtungen, also Schulen, Jugendhäuser, Domberg, Tagungs- und Beherbergungsbetriebe usw. Kirchenstiftungen oder andere kirchliche Stiftungen sind nicht Teil des Projekts.

Die Klimaschutzmanagerinnen werden folgende Inhalte erarbeiten:

  • Ist-Analyse, sowie Energie- und Treibhausgasbilanz, Indikatorenvergleich mit dem Bundesdurchschnitt
  • Potentialanalyse und Szenarien
  • Treibhausgas-Minderungsziele
  • Treibhausgas-Minderungsstrategien und priorisierte Handlungsfelder
  • Beteiligung aller relevanten Akteure und der Zivilgesellschaft
  • Maßnahmenkatalog
  • Verstetigungsstrategie
  • Controlling-Konzept
  • Kommunikationsstrategie
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Kennzahlen

Laufzeit des Vorhabens: 15.06.2026 bis 14.06.2028

Beteiligte Partner: Information folgt, sobald die Partner feststehen

Förderkennzeichen: 67K24361

Logos des Bundesministeriums für Umwelt und der Nationalen Klimaschutzinitiative
Lade Bild...