Kleine weiße Kirche in Kirchwald mit Zwiebelturm am Waldrand, umgeben von Wiesen und einem geschwungenen Weg.
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Wallfahrer waren Mitte des 17. Jahrhunderts der Anlass für den Bau der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kirchwald.

Orte des Rückzugs

Wir suchen heute stille Orte in der Natur auf, weil wir entspannen und der Hektik des Alltags entfliehen wollen. In der Ausgewogenheit der Natur, in den Gerüchen und Stimmungen, die Wälder und Wiesen verströmen, finden wir Ruhe.

 

Auch vor Jahrhunderten suchten Eremiten, also religiös motivierte Menschen, abgelegene Orte auf, um in Einsamkeit und Askese zu leben. Sie folgten damit Jesus, der 40 Tage in der Wüste fastete und den Versuchungen des Teufels standhielt. Bei diesen Orten gründeten sie oft Kapellen oder Kirchen, um einen Heiligen besonders zu verehren. Nicht selten führten diese Gründungen zu regen Wallfahrten, weil Gläubige mit Nöten und Bitten dort Zuflucht suchten und fanden.

Ab der frühen Neuzeit sind dies oft Marienorte, da sich die Menschen auch heute noch Maria als Mensch und Mutter Christi besonders gerne anvertrauen. Und auch heute sind manch abgelegene Wallfahrtsorte bewohnt, die meist Geistlichen dort kümmern sich um die Gnadenorte und die Gläubigen – und sind in der Stille sicher näher bei Gott.

Innenansicht der Wallfahrtskirche in Fisslking.
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Wallfahrtskirche Zum Gekreuzigten Heiland Fisslkling

In Hanglage westlich des Kraiburger Ortskerns liegt die stille Wallfahrtskapelle Fisslkling an einer Straßengabelung, um seit Jahrhunderten den Reisenden einen Moment der Rast zu gewähren.
Wallfahrtskapelle Maria Schnee in Kirchbrunn auf einer grünen Anhöhe, umgeben von Bäumen, mit Zwiebelhaube.
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Wallfahrtskapelle Maria Schnee Kirchbrunn bei Heldenstein

Auf einer Anhöhe auf weitem Feld nördlich von Heldenstein erhebt sich die Wallfahrtskirche Maria Schnee.

Hauptabteilung Kunst

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