Ein Dutzend Männer und Frauen stehen auf einem Sandboden vor einem rostfarbenen Turm und halten rosafarbene Taschen mit dem Buchstaben "V" in den Händen.
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Das „V“ im Namen von „SICHTUNG V“ ist die römische Zahl fünf. Die Skulptur wurde vor Freiham bereits an vier anderen Orten aufgebaut.
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Hoch hinaus: Freihams neuer Blickfang klingt!

Das Neubaugebiet in München aus anderer Perspektive entdecken? Das ist ab jetzt möglich mit der 32 Meter hohen begehbaren Metallskulptur „SICHTUNG V“, die Interessierte zudem noch mit Klängen beim Aufstieg begrüßt.
Auf einer Wiese im Sonnenschein sitzen Menschen an Biertischen und unter einem Sonnenschirm. Im Hintergrund ragt ein großer rötlich-metallener eckiger Turm mit Fensterluken in den Himmel.
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Bei wunderbarem Spätsommerwetter wurde die Skulptur eröffnet.

Noch ist nicht viel zu sehen auf dem Neubaugebiet in München-Freiham. Aber auf der grünen Wiese im Münchner Osten wird ein ganz neuer Stadtteil entstehen, in dem künftig 25.000 Menschen leben werden. Auch die Erzdiözese München und Freising besitzt dort ein Grundstück – und auf diesem steht jetzt der erste echte Hingucker, der zugleich das Potenzial für einen Besuchsmagneten besitzt.

32 Meter hoch ragt eine schlanke, eckige Metallskulptur wie ein Monolith in den Himmel. Links und rechts gegeneinander versetzt sind Fensteröffnungen in der Metallhülle, die einen Ausblick aus großer Höhe ermöglichen. Denn die Metallskulptur ist begehbar: Im Rahmen von Führungen ehrenamtlicher Guides können Interessierte die „SICHTUNG V“ – so der Name der Kunstinstallation – erklimmen und aus ungewohnter Perspektive das Umland in den Blick nehmen.

Die „SICHTUNG V“ des Künstlerduos Rasthofer/Neumaier, die bereits an vier verschiedenen Standorten zu sehen war, besteht aus mehreren übereinander gestapelten Stahlquadern. Die Stufen der innenliegenden Treppe klingen beim Begehen.

Im Hintergrund stehen vier Neubaublöcke. Auf dem Rasen davor stehen Menschen. Generalvikar Christoph Klingan segnet mit einem Weihwasserwedel die Zuschauenden.
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Ein Segen für die Zuschauenden: Generalvikar Christoph Klingan wollte explizit nicht nur das Kunstwerk segnen.

Über Leben und Miteinander in Freiham ins Gespräch kommen

Ein Mann bläst die Trompete in einem Fenster eines rostfarbenen Turms.
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Musikalische Einlage in großer Höhe.

Die Erzdiözese will mit der Skulptur „SICHTUNG V“ in einen Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern treten: über ihre sozialen und religiösen Bedürfnisse, ihre Beziehungen zueinander und ihr Leben im Neubauviertel. Das Kunstwerk wurde unter anderem durch Mittel des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst München ermöglicht.

Für Generalvikar Christoph Klingan ist die Skulptur „ein Statement, das die Verantwortlichen des Pfarrverbands München West und wir als Erzdiözese München und Freising bewusst setzen: Wir sichten, gemeinsam mit den hier lebenden Menschen, wir schauen, auf das, was da ist, und entwickeln etwas. Dafür lassen wir es auch zu, dass hier zunächst tatsächlich noch überwiegend 'Wiesn' ist. Raum zum Gestalten, Säen und Wachsen lassen.“

Man habe als Kirche entschieden, nicht gleich einen Kirchenbau und ein Pfarrheim zu bauen. Vielmehr wolle man schauen, was an diesem Ort gebraucht werde, wie mit der Zeit etwas entstehen könne an Gebäude und Versammlungsmöglichkeit, die den Menschen dienten, erklärte Generalvikar zur feierlichen Eröffnung am 4. Oktober.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und selbst hoch hinauswollen, finden Sie hier weitere Informationen, Terminhinweise und den Kontakt zur Anmeldung zu einer Führung.

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 (ra)

Veranstaltungen rund um die Skulptur

Für die kommenden Monate planen der Pfarrverband München West sowie die Kunst- und die Stadtpastoral der Erzdiözese München und Freising eine Reihe von pastoralen und kulturellen Veranstaltungen rund um die „SICHTUNG V“. 

Am Samstag, 10. Oktober, lädt die Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising Besucherinnen und Besucher um 16:00 Uhr zur Intervention „Streufeld“ des Künstlers Lukas Kindermann ein. Sie dürfen die auf dem Gelände verstreuten echten Meteoriten selbst suchen und behalten. Grafisch gestaltete Zertifikate und der Künstler selbst erklären Hintergründe zum erdgeschichtlichen und existentiellen Phänomen der Meteoriten.

Am Donnerstag, 15. Oktober, um 17:00 Uhr ist eine performative Lesung unter dem Titel „Dreizehnmal Raumzeit sehen“ zu erleben, bei der Ruth Geiersberger die Kurzgeschichte „Thirteen Ways of Looking at Space/Time“ von Catherynne M. Valente in der Skulptur vorliest und dazu tönt. Judith Neunhäuserer begleitet die Darbietung mit einer bildnerischen Intervention.

Für November und Dezember sind Veranstaltungen zu St. Martin und im Advent geplant.