München, 7. Oktober 2026. Betroffene von sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising sind auch in diesem Jahr zu einem „Tag der Begegnung“ am Freitag, 16. Oktober, im Schloss Nymphenburg in München eingeladen. Dabei werden der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, Generalvikar Christoph Klingan und Amtschefin Stephanie Herrmann vonseiten der Erzdiözese mit den Betroffenen zusammentreffen.
Bei der Veranstaltung stehen Vertreterinnen und Vertreter der Erzdiözese, des Betroffenenbeirats und der Unabhängigen Aufarbeitungskommission den Betroffenen zur Verfügung, um über ihre jeweilige Arbeit sowie Fragestellungen, Ergebnisse und Herausforderungen der Aufarbeitung der Missbrauchsgeschehnisse zu informieren und Gespräche zu führen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen diözesanen sowie nichtkirchlichen Anlauf- und Beratungsstellen für Betroffene und deren Angehörige werden präsent sein, um Auskunft zu ihrem Angebot zu geben. „Wichtig ist es für uns zu erfahren, vor welchen Herausforderungen Sie derzeit stehen, was Sie bewegt und wie wir Ihnen weiterhin unsere Hilfe und Unterstützung anbieten können“, so Kardinal Marx in seinem Einladungsschreiben an die Betroffenen. Mit dem Kardinal können vor Ort auch Einzelgespräche geführt werden, ebenso mit Generalvikar Klingan und Amtschefin Herrmann sowie den anderen anwesenden Ansprechpartnern.
Der „5. Tag der Begegnung“ richtet sich an Menschen, die als Kinder oder Jugendliche sexuellen Missbrauch durch Mitarbeitende der Erzdiözese München und Freising erfahren haben. Betroffene haben dabei auch die Möglichkeit, mit einer Person ihres Vertrauens teilzunehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich noch bis Montag, 12. Oktober, melden, entweder telefonisch unter 089/2137-77000 oder per E-Mail an anlaufstelle-betroffene@eomuc.de.
Nach dem offiziellen Teil des Programms am Vormittag ist ein gemeinsames Mittagessen geplant. Am Nachmittag ermöglichen verschiedene Angebote Begegnung und Austausch. (hs)
Hinweis:
Um für die Betroffenen einen geschützten Rahmen zu gewährleisten, wird der „5. Tag der Begegnung“ vor Ort nicht presseöffentlich stattfinden.