Digitalisierung und KI in der Kommunalpolitik

Studientagung nimmt sozialethische und kommunalpolitische Perspektiven auf KI in den Blick

München, 5. Oktober 2026. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising  setzt sich auf seiner kommunalpolitischen Studientagung mit dem Thema „Digitalisierung in der Kommune“ auseinander. Kommunalpolitikerinnen und -politiker, Mitglieder von Pfarrgemeinderäten und kommunalpolitisch Interessierte können an der Tagung am Freitag und Samstag, 16. und 17. Oktober, im Haus St. Rupert in Traunstein (Rupprechtstraße 6) teilnehmen. Teilnehmende sind eingeladen, über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und Nutzung der Künstlichen Intelligenz (KI) auf kommunalpolitischer Ebene ins Gespräch zu kommen sowie den Fragen nachzugehen, welche ethischen Leitplanken es dazu braucht und wie die Politik dabei das Wohl der Menschen im Blick behalten kann. Anmeldeschluss für die Tagung ist Freitag, 9. Oktober.

Am Freitag, 16. Oktober, um 18 Uhr beginnt die Tagung mit dem Abendessen und einem anschließenden Austausch. Den inhaltlichen Auftakt macht im Anschluss Richard Mathieu, Theologischer Grundsatzreferent des Diözesanrats, mit einem Impuls zu ethischen Fragen im Hinblick auf die KI in der im Mai 2026 veröffentlichten Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. Im Anschluss geben Walter Kurzrock, Leiter des Ressorts Digitalisierung und Zentrale Services im Erzbischöflichen Ordinariat, sowie Patrick Weinmann vom Referat Kommunales E-Government im Bayerischen Staatsministerium für Digitales Einblicke in die Digitalisierungsstrategien der Erzdiözese und der städtischen Verwaltungen Bayerns.

Am Samstag, 17. Oktober, um 8.30 Uhr präsentiert Christian Kleinert, Mitarbeiter der Großen Kreisstadt Traunstein, wie dort eine Digitalisierungsstrategie aus verschiedenen Bausteinen erstellt wurde. Um 10 Uhr berichtet Moritz Zeman, Geschäftsführer der ACS Group in Ottobrunn, wie er die Einführung und Nutzung digitaler Technologien an Schulen umsetzt. Im Anschluss spricht um 11.30 Uhr Elif Binici, medienpädagogische Referentin beim Münchner Verein JFF – Jugend Film Fernsehen darüber, welche Bedeutung Medienkompetenz für den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt hat und wie ihr Verein in generationenübergreifenden Angeboten Medienkompetenz stärkt und Menschen im digitalen Wandel unterstützt. Die Tagung endet gegen 12.30 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Die kommunalpolitischen Studientagungen des Diözesanrats fördern seit 50 Jahren das Miteinander in den Kommunen und geben Impulse, wie Kirche und Kommune das Gemeinwohl partnerschaftlich gestalten können. Die Tagungen richten sich an engagierte christliche Bürgerinnen und Bürger an der Schnittstelle zwischen Kommune und Pfarrei, politischem und kirchlichem Engagement. Neben der Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema besteht auch immer die Gelegenheit, sich mit anderen Mandatsträgerinnen und -trägern aus Kirche und Politik auszutauschen. (fho)

Hinweis:

Das Programm ist hier online: www.erzbistum-muenchen.de/dioezesanrat/themen-und-projekte/kommunalpolitik/kommunalpolitikertagung. Auch die für die Teilnahme erforderliche Anmeldung ist an dieser Stelle möglich. Der Diözesanrat erhebt eine Teilnahmegebühr von 40 Euro, mit einer Übernachtung im Haus St. Rupert kostet die Teilnahme 55 Euro. Medienvertreterinnen und -vertreter, die von der Tagung berichten wollen, werden um Anmeldung gebeten per Telefon unter 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de.

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